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Werkzeugmacher/in

Berufsbild  Werkzeugmacher - Facharbeiter-Ausbildungsberuf in der Metallverarbeitung

Werkzeugmacher/innen fertigen, Formen, Vorrichtungen aus Metall für Werkzeuge

Feinwerkmechaniker Aufgaben von der Konzeption über Dokumentation zum Bis zum fertigen Produkt.

Tätigkeitsschwerpunkte im Maschinenbau der Feinmechanik und Werkzeugbau

Die Ausbildung als Werkzeugmacher/in ist seit 2002 nicht mehr möglich. Sie wurde neu geordnet und durch die Ausbildung als Feinwerkmechaniker/in abgelöst.

Feinwerkmechaniker/innen fertigen Bauteile für Maschinen und feinmechanische Präzisionsgeräte und montieren sie zusammen mit elektronischen Mess- und Regelkomponenten zu funktionsfähigen Einheiten.

 

Dabei, wie auch bei der Herstellung von Stanzwerkzeugen oder Stahlformen, ist höchste Genauigkeit erforderlich. Feinwerkmechaniker/innen arbeiten häufig an computergesteuerten Werkzeugmaschinen, zum Teil aber auch manuell. Sie planen die Arbeitsabläufe, richten Werkzeugmaschinen ein, führen die Arbeiten (z.B. Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen) durch und beurteilen die Arbeitsergebnisse. Der Umgang mit den unterschiedlichsten Messzeugen ist ihnen vertraut. Sie beachten Normen und technische Unterlagen und streben, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, eine ständige Verbesserung der Arbeitsabläufe an.


Die fertigen Maschinen und Geräte stellen sie nach Montage ein, montieren sie, falls erforderlich, beim Kunden und weisen diesen in die Bedienung der Maschinen und Geräte ein. Sie führen auch Wartungs- und Reparaturarbeiten durch und beraten Kunden.


Nach der neuen Handwerksordnung können sich Feinwerkmechaniker/innen nach erfolgreich abgelegter Meisterprüfung oder sechsjähriger Gesellentätigkeit (davon vier Jahre in leitender Stellung) im zulassungspflichtigen Feinwerkmechanikerhandwerk selbstständig machen.

Tätigkeitsbezeichnungen
Vorläuferberufe, deren Ausbildungsregelungen aufgehoben wurden


Dreher/in - Ausbildungsberuf 1934-2002)
Feinmechaniker/in - Ausbildungsberuf im Handwerk 1938-2002)
Maschinenbauer/in (Mühlenbauer/in) - Ausbildungsberuf 1938-1989)
Maschinenbaumechaniker/in - Ausbildungsberuf 1989-2002)

Mechaniker/in (Nähmaschinen- und Zweiradmechaniker/in) - Ausbildungsberuf 1934-1989)
Werkzeugmacher/in - Ausbildungsberuf 1959-2002)

 

Berufsbezeichnungen in englischer Sprache

 

  • Lathe operator (m/f)

  • Mechanic (m/f) - precision instruments, tools and mechanics

  • Mechanical engineering mechanic (m/f)

  • Precision instrument maker and repairer (m/f)

  • Precision machinist (m/f)

  • Toolmaker (m/f)


Berufsbezeichnungen in französischer Sprache

 

  • Microtechnicien/Microtechnicienne

  • Mécanicien-réparateur/Mécanicienne réparatrice d'instruments de précision

  • Mécanicien/Mécanicienne de précision


Feinwerkmechaniker/innen sind in der Herstellung, Wartung und Instandsetzung von Maschinen und Geräten der Metalltechnik tätig. Sie beherrschen die spanende Metallbearbeitung und stellen Stanz- und Umformwerkzeuge sowie Vorrichtungen und Formen her.


In allen Schwerpunkten - im Maschinenbau, in der Feinmechanik und im Werkzeugbau - ist ihre Arbeit in komplexe, computergestützte Fertigungsprozesse eingebunden. Steuer- und Regelungstechnik und computergestützte CNC-, CAD/CAM- und CAQ-Technik bestimmen den Arbeitsalltag. Im Maschinenbau erstellen Feinwerkmechaniker/innen verschiedenste Maschinen und Anlagen für die Produktion von Gebrauchs- und Konsumgütern ebenso wie unterschiedlichste Einzelteile und Kleinserien für die Großindustrie. Der Bau sowohl von Großwaagen, mit denen beispielsweise Güterwaggons oder Lastkraftwagen gewogen werden, als auch von Laborwaagen fällt in ihren Aufgabenbereich. Wenn es auf präzise Ergebnisse ankommt wie etwa in Wissenschaft und Forschung, wo viele Substanzen in Nanogramm und Mikrometer gewogen und gemessen werden, werden die von ihnen gefertigten Mess-, Prüf-, Steuer- und Regelgeräte eingesetzt.
In der Feinmechanik fertigen und warten sie anhand von technischen Unterlagen zum Beispiel Präzisionsprüfeinrichtungen, Steuergeräte, feinmechanische Apparate und Maschinen für die Industrie. Da dies Einzelstücke oder Kleinserienanfertigungen sind, müssen sich Feinwerkmechaniker/innen auf immer neue Arbeitsanforderungen einstellen. Daueraufmerksamkeit und schnelles Reaktionsvermögen sind gefordert, da auch minimale Abweichungen von den Vorgaben nicht toleriert werden können. Sie warten auch Näh-, Stick-, Strick- und Bügelmaschinen und halten sie instand. Computertechnik ist hier genauso wichtig wie das hauchfeine Regulieren kleinster Teile.


Im Werkzeugbau fertigen sie Schneid-, Umform- und Bearbeitungswerkzeuge, Vorrichtungen, Lehren, Schablonen und Prüfwerkzeuge für die Serienfertigung oder reparieren sie. Auch hier ist äußerste Genauigkeit oberstes Gebot. Die Herstellung von Press-, Blas-, Druck- und Spritzgussformen nach höchstem Qualitätsstandard ist ebenso Aufgabe der Feinwerkmechaniker/innen. Jedes Werkstück ist zunächst ein Einzelstück, das die Basis für eine spätere Serienproduktion bildet. Im Formenbau ist es besonders wichtig, technische Zusammenhänge mit räumlichem Denken zu verbinden.
Für Feinwerkmechaniker/innen sind also absolute Präzisionsarbeit und ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen kennzeichnend. Das räumliche Denkvermögen ist auch für das häufige Arbeiten nach Zeichnungen und Plänen unabdingbar. Überdies setzt die Tätigkeit ein Interesse an moderner Technik voraus: Elektronisch gesteuerte Werkzeugmaschine programmieren
 
zu können, ist eine der Grundvoraussetzungen für diesen Beruf. Das bedeutet aber nicht, dass das Drehen, Fräsen oder Gewindeschneiden von Hand entfallen kann: Handwerkliches Geschick ist auch in diesem Beruf nach wie vor gefragt.
Feinwerkmechaniker/innen sind nicht nur in Werkstätten tätig, sondern auch auf Montagebaustellen oder im Servicebereich beim Kunden. In Industriebetrieben arbeiten Feinwerkmechaniker/innen wegen der Maschinenlaufzeiten mitunter im Schichtbetrieb (Früh- und Spätschicht), zum Teil auch im Akkord.

Aufgaben und Tätigkeiten

 

  • Arbeitsabläufe planen und steuern, Arbeitsergebnisse kontrollieren und bewerten

  • Normen und Richtlinien zur Sicherung der Produktqualität anwenden, im Betrieb zur ständigen Verbesserung von Arbeitsabläufen beitragen

  • Mechanische und physikalische Größen messen und prüfen

  • Werkstücke und Bauteile durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herstellen

  • Programme erstellen und optimieren, numerisch gesteuerte Maschinen, Geräte oder Anlagen bedienen

  • Maschinen, Geräte, Vorrichtungen, Systeme und Anlagen einschließlich der Steuerungs- und Regeleinrichtungen montieren, demontieren und in Betrieb nehmen; Kunden einweisen

  • Wartungsarbeiten sowie Fehler- und Störungssuche durchführen, Maschinen, Geräte, Vorrichtungen, Systeme und Anlagen einschließlich der Steuerungs- und Regeleinrichtungen instand halten


Spezialisierungen
Mit Ihrer Ausbildung können Sie in folgenden Funktions-/Tätigkeitsbereichen arbeiten:

 

  • Produktion, Fertigung

  • Instandhaltung, Montage

  • Kundendienst, Service, Kundenmanagement

  • Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung


Sie können sich ggf. auf bestimmte Aufgaben spezialisieren, z.B.:

 

  • Feinmechanik

  • Maschinenbau

  • Werkzeugbau


Wir haben weiter Beschreibungen zu folgenden Berufen:

 

  • Automatenmechaniker/in (Spiel- u. Verkaufsautomaten)

  • Bohrmaschineneinrichter/in

  • CNC-Dreher/in

  • CNC-Fräser/in

  • CNC-Schleifer/in

  • Drehmaschineneinrichter/in

  • Einrichter/in - Werkzeugmaschinen (Schleiftechnik)

  • Endkontrolleur/in

  • Fertigungskontrolleur/in

  • Fertigungskontrolleur/in - Schleiftechnik

  • Fräsmaschineneinrichter/in

  • Hobelmaschineneinrichter/in

  • Kontrollmechaniker/in (Feinmechanik)

  • Kontrollmechaniker/in (Maschinenbau)

  • Kundendienstberater/in

  • Kundendienstmechaniker/in (Spinnereimaschinen)

  • Kundendienstmitarbeiter/in (Textilmaschinen, Textilveredl.)

  • Kundendiensttechniker/in (Fertigungs- und Betriebstechnik)

  • Maschineneinrichter/in (Feinmechanik)

  • Maschineneinrichter/in (Maschinenbau)

  • Metallschleifmaschineneinrichter/in

  • Meßgerätemechaniker/in

  • Meßwerkzeugmacher/in

  • Mitarbeiter/in, Teamassistent/in - Qualitätsmanagement

  • Montagemechaniker/in,Anlagenmonteur/in

  • NC-Bohrer/in

  • NC-Karusselldreher/in

  • Optikgerätemechaniker/in

  • Qualitätskontrolleur/in

  • Reparatur-, Kundendienstmechaniker/in (Feinmechanik)

  • Vorrichtungsbauer/in (Metallverarbeitung)

  • Werkzeugdreher/in

  • Bohrwerkseinrichter/in

  • Erodierer/in

  • Flächenschleifer/in

  • Karusselldreher/in

  • Kopierdreher/in

  • Kopierfräser/in

  • Langdrehautomatendreher/in

  • Lehrenbohrwerkdreher/in


Nach einigen Jahren Berufspraxis können Feinwerkmechaniker/innen die Prüfung als Feinwerkmechanikermeister/in oder Industriemeister/in - Metall ablegen. Auch eine Fortbildung als Techniker/in der Fachrichtung Feinwerktechnik ist möglich.

Wer über die erforderliche Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann ein Studium in Betracht ziehen. Hier bieten sich zum Beispiel Studiengänge aus den Bereichen Feinwerktechnik oder Maschinenbau an.