Revierjäger/in

Revierjäger und -jägerinnen bewirtschaften ein Jagdrevier in privatem, kommunalem oder staatlichem Auftrag unter Beachtung jagdrechtlicher Vorschriften.

 

Sie erhalten einen gesunden, artenreichen Wildbestand und pflegen und sichern dessen Lebensgrundlagen. Dabei berücksichtigen sie landschaftliche, landeskulturelle und forstwirtschaftliche Gegebenheiten und halten Natur- und Umweltschutzbestimmungen ein. Sie verbessern die Wildäsungsmöglichkeiten, beaufsichtigen das Revier und den Jagdschutz und erstellen und unterhalten jagdliche Einrichtungen. Außerdem üben sie die Jagd aus und begleiten Jagdpächter und Jagdgäste.

Die Tätigkeitsbereiche von Revierjägern und -jägerinnen sind die Jagdreviere der verschiedenen Jagdbezirke und Forst- und Jagdverwaltungen. In Wildparks arbeiten sie eher selten. Sie halten sich überwiegend im Freien auf.

Revierjäger/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Er ist dem Berufsfeld Agrarwirtschaft, Schwerpunkt Tierischer Bereich, zugeordnet.

Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Betrieben der Forstwirtschaft ausgebildet.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.