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Mathematiker – Formen und Formeln

Die Mathematik ist eine eherne Wissenschaft. Im Gegensatz zu den Naturwissenschaften, zu denen sie fälschlicherweise oft gerechnet wird, ist sie dogmatisch. Ihre Erkenntnisse gelten als feststehend und ewig gültig, während Wissenschaften wie Biologie und Chemie ihre Erkenntnisse ständig erweitern und an die neuesten Erkenntnisse anpassen.


Auch wenn es bis heute keine treffende Definition der Mathematik gibt, so kann man doch immerhin sagen, dass sie zwei grundsätzliche Zwecke erfüllt: Sie findet Formeln, die das Rechnen erleichtern und schematisieren und sie kategorisiert geometrische Figuren. Die beiden großen Teilbereiche der Mathematik sind Reine und Angewandte Mathematik. Gemünzt auf die moderne Welt bedeutet das: Mathematiker entwickeln Formeln, Methoden und Theorien weiter und wenden diese dann in unterschiedlichen Bereichen an, beispielsweise in den Natur- und Ingenieurswissenschaften und in der Medizin. Unterstützt werden sie dabei von moderner Computertechnik.


Einsatzbereiche des Mathematikers


Ein wichtiger Arbeitgeber für Mathematiker ist die IT-Branche. Software- und Systemfirmen, die Dienstleistungen und Produkte der Kommunikationstechnik anbieten, Fachabteilungen von Institutionen und Unternehmen. In der Wirtschaft sind mathematische Erkenntnisse vor allem in den Entwicklungsabteilungen von Unternehmen gefragt, beispielsweise im Maschinenbau, in der Fahrzeugtechnik und in der Biotechnologie. Hier treten Mathematiker auch als Kundenberater in Erscheinung. Private und öffentliche Forschungseinrichtungen beschäftigen ebenfalls Mathematiker. In Ingenieurbüros und überall sonst, wo technische Planung durchgeführt wird, finden Mathematiker Tätigkeitsbereiche. Viele Branchen stützen Entscheidungsprozesse und Datenverarbeitung auf mathematische Erkenntnisse, sodass sich Mathematiker auch bei Banken, Versicherungen, in Markt- und Meinungsforschung und in der Unternehmensberatung finden. Weiterhin bieten sich Mathematikern Posten in Forschung und Lehre an, etwa an Universitäten und Schulen.


Studium


Mathematik kann man an Universitäten und Fachhochschulen studieren, entweder als einziges Hauptfach oder als Kombination. Hier bieten sich Biologie, Chemie, Informatik und Physik als Ergänzung an. Für künftige Mathematiklehrer bietet sich ein spezifisches Lehramtstudium an einer Universität an. Je nachdem, ob an Fachhochschule oder Universität und in welchem Bundesland studiert wird, können die Abschlüsse unterschiedliche Namen erhalten. Ein Bachelorstudium ist generell die Voraussetzung für weiterführende Studien. Auf dieses baut der Masterstudiengang auf. Für beides können mindestens acht Semester veranschlagt werden. Für führende Posten in Wirtschaft und Forschung ist das gesamte Studium zu absolvieren, jedoch auch der Bachelor Abschluss bietet die Möglichkeit eines Einstiegs in den Beruf. Sogenannte „Duale Studiengänge“ an Berufsakademien und Hochschulen offerieren ein Studium mit integrierter beruflichen Tätigkeit oder Ausbildung. Hier können auch mathematische Zusatzqualifikationen erworben werden, die beispielsweise in kaufmännischen Berufen nötig werden können, wenn es um Posten als Projekt- oder Teamleiter geht. Grundständige Studiengänge, also solche, die mit einem Bachelor-Titel abschließen, sind beispielsweise Mathematik/Informatik, Mathematik, Naturwissenschaften und Wirtschaft, Mathematische Physik und Mathematik und Anwendungsgebiete.


Frauenquote


In der Mathematik herrscht chronischer Frauenmangel, wie in Chemie und Physik ebenfalls. Dies bedeutet, dass Frauen, die eines dieser drei Fächer oder eine Kombination daraus, erfolgreich studieren, nach dem Abschluss des Studiums häufig von Wirtschaft und Forschung hofiert werden. Diese Situation könnte sich noch zuspitzen, wenn für bestimmte Ebenen in großen Unternehmen Frauenquoten etabliert werden. Im Extremfall werden Unternehmen, die nicht schon seit Jahren Basisarbeit in dieser Hinsicht geleistet, also systematisch Frauen gefördert haben, weibliches Personal in Positionen hieven müssen, das eigentlich dafür nicht qualifiziert ist.

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