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Eid des Hippokrates - Mediziner

Aktualisiert: 10. Juni 2018

Der Eid des Hippokrates geht auf den griechischen Arzt mit demselben Namen zurück, auch wenn seine heutige Fassung eine von der Generalversammlung des Weltärzteverbundes aktualisierte ist. Schließlich kann man im 21. Jahrhundert schlecht geloben, Sklaven und Freie mit der gleichen Gewissenhaftigkeit zu behandeln.


Eid des Hippokrates

Der Arztberuf geht mit einer großen Verantwortung einher. Die Möglichkeiten des Missbrauchs sind in diesem Beruf vielfältig. In diesem Bewusstsein ließen schon die alten Griechen Mediziner den Eid des Hippokrates ablegen. In diesem schworen sie, ihren Beruf nach besten Wissen und Gewissen und zum Wohl der Patienten auszuüben, die Erhaltung des Lebens über alles andere zu stellen und die Geheimnisse ihrer Patienten über deren Tod hinaus zu wahren. Vor ihren Lehrmeistern gelobten sie lebenslangen Respekt und Kollegialität. Heute wird der Eid des Hippokrates nicht mehr abgelegt, was nicht bedeutet, dass er nicht mehr gültig ist. Vielmehr wird ehrenhaftes Handeln heute von Medizinern stillschweigend erwartet. Diese Erwartung zu erfüllen, ist nicht immer einfach.


Mehr als Gelehrte der Heilkunde


Strittige Themen wie Abtreibung, Sterbehilfe und künstliche Verlängerung des Lebens werden selbst vom Gesetzgeber nicht einheitlich beurteilt. Oft ist das Gewissen und die Urteilskraft des Arztes alles, worauf dieser sich bei schwierigen Entscheidungen verlassen kann. Dazu kommt, dass auch im 21. Jahrhundert nicht präzise definiert ist, wann ein Mensch als tot gilt. Beim Versagen lebenswichtiger Organe? Wenn keine Gehirntätigkeit mehr nachzuweisen ist? Gerade das menschliche Gehirn ist auch heute noch unzureichend erforscht. Aus diesen Gründen müssen Ärzte viel mehr sein, als Gelehrte der Heilkunde. Der Beruf des Mediziners benötigt integre Persönlichkeiten. Der Arzt muss in der Lage sein, das Vertrauen seiner Patienten zu gewinnen, in moralischen Fragen diskret Hilfestellung zu leisten und auch bei der Vorbeugung mit Rat und Tat bereitzustehen.


Der Weg zum Arzt


Dies haben die Universitäten erkannt. Sie sind der einzige Zugang zum Arztberuf und legen somit allein die Kriterien dafür fest, welche Personen in Zukunft die Medizin praktizieren dürfen. Längst kommt man kaum mehr über ein exzellentes Abitur an ein Medizinstudium. Galt früher allein der Notendurchschnitt der Zugangsberechtigung zur Universität als Aufnahmekriterium, so wundern sich heute gelegentlich Einser-Abiturienten, weswegen ihr Studienansinnen abgelehnt wird.


Auswahlverfahren


In verschiedenen Bundesländern werden Studenten aus demselben Bundesland bevorzugt behandelt. Dies bedeutet, dass beispielsweise ein Student aus einem fremden Bundesland das Medizinstudium nur antreten kann, wenn er einen Notendurchschnitt von mindestens 1,0 vorweist. Bei einem Studienbewerber aus demselben Bundesland genügt dagegen ein Schnitt von 1,5. Zunehmend geben bei der Auswahl von Medizinstudenten jedoch andere Kriterien den Ausschlag. Von den 36 Fakultäten, die den Studiengang Medizin in Deutschland anbieten, führen rund 25 Auswahlverfahren durch, in denen Faktoren wie die Zusammensetzung der Leistungskurse der Oberstufe, eine Berufsausbildung und außerschulisches Engagement zum Tragen kommen. Einige Universitäten beurteilen die Persönlichkeit von angehenden Medizinstudenten in persönlichen Gesprächen.


Engagement


Seit im Jahr 2005 die Zulassungsvoraussetzungen für das Medizinstudium geändert wurden, werden nur noch etwa 20 Prozent der Studienplätze allein über den Notendurchschnitt vergeben. Dies bedeutet für alle, die einen Studienplatz in diesem Fach anstreben: Mobilität, menschliches Engagement und die richtige Fächerwahl in der Oberstufe sind mindestens ebenso wichtig, wie ein gutes Abitur, das dann nicht mehr exzellent zu sein braucht.

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