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Bei der Suche nach Arbeitskräften aus dem osteuropäischen Lettland ist unser Personal-Werk gerne Ihre Vermittlungsagentur mit besten Kontakten im Ausland.

Personalvermittlung Lettland

Arbeitskräfte aus dem osteuropäischen Lettland

Über unser Personalanforderungsformuler können Sie uns zu jeder Zeit unverbindlich und kostenlos kontaktieren. Gerne erläutern wir Ihnen, welches Potential und welche Möglichkeiten in lettischen Fachkräften steckt als auch warum sich eine Zusammenarbeit mit uns als Personalberater rentiert.

Der Mangel an Personal bewegt Firmen immer häufiger dazu im Ausland mitarbeiter zu rekrutieren. Wir bringen Sie mit erfahrenem und motiviertem Personal aus zusammen.

Der Personalberater ist persönlich vor Ort und bietet unkomplizierte Lösungen für unbesetzte Stellen.

Kandidaten und mögliche Mitarbeiter werden direkt vor Ort angeworben und durch persönliche Gespräche ausgewählt. Dabei werden Kandidaten laut Anforderungsprofil an Kunden vermittelt.

Die Geschichte Lettlands

Im 12. Jahrhundert schaffen Lübecker Kaufleute die erste Handelsniederlassung an der Düna-Mündung. Der Bischof von Bremen, Albert I. von Buxhoeveden, gründet 1201 die Stadt Rīga. Der 1202 entstandene Schwertbruderorden christianisiert und erobert das heutige Lettland, und teilt das Gebiet in kleine Herzogtümer, die zum Staatenbund "Alt-Livland" zusammengefasst werden.

Die Eingliederung Alt-Livlands in den Ordensstaat des Deutschen Ordens (1237) hat bis zum Ende des 16. Jh. Bestand. Eine deutsche Oberschicht als herrschende Minderheit prägt Rechtssystem, Verwaltung und Amtssprache.

Nach der Aufnahme von Riga in die Hanse 1282 entwickelt sich die Stadt zum Handelsknotenpunkt im Osthandel. Auch die Städte Cēsis (Wenden), Limbaži (Lemsal), Koknese (Kokenhusen), Kuldiga (Goldingen), Straupe und Valmiera (Wolmar) werden Mitglieder der Hanse, die im 14. Jahrhundert ihre größte Machtausdehnung erlebt.

Erste Teilung und Eroberungen

Im Livländischen Krieg gegen Polen-Litauen, 1558 bis 1583, wird Alt-Livland aufgeteilt: Alle estnischen Landesteile fallen an Schweden, der Rest an Dänemark und Polen-Litauen. Mit der Reformation werden die Provinzen Kurland (Kurzēme), Semgallen (Zemgale) und Livland evangelisch-lutherisch. Lettgallen (Latgale) bleibt katholisch.

1621 erobert der König von Schweden im polnisch-schwedischen Krieg Riga und später ganz Livland. Gleichzeitig erlebten Rīga und das Kurland im 17. Jahrhundert ihre größte Blütezeit: Rīga gilt als reichste Stadt Schwedens, Kurland besitzt sogar Übersee-Kolonien an der afrikanischen Gambiamündung und die Insel Tobago in der Karibik.

Im Nordischen Krieg (1700 bis 1721) gegen Schweden erobert Zar Peter der Große fast das gesamte Baltikum. Mit dem Frieden von Nystad 1721 werden Livland und Estland russische Provinzen. 1795 werden auch Kurland und Polnisch Livland (Lettgallen) russisches Staatsgebiet. Kurland und Estland bilden nun gemeinsam mit Estland die Ostseegouvernements, die eine gewisse Sonderstellung hatten: sie waren von deutschen Oberschichten geprägt und protestantisch.

Liberalismus und Nation

Mit dem Aufkeimen der liberalen Bewegung in Europa etabliert sich im 19. Jh. ein lettisches Bildungsbürgertum. Erste lettischsprachige Theater, Zeitungen und Vereine werden gegründet. Die lettische Sprache wird zum wichtigsten Identifikationsfaktor der nationalen Bewegung.

Erster Weltkrieg und Unabhängigkeit

Nach dem ersten Weltkrieg (1914 bis 1918) beginnt mit der Unterzeichnung des Versailler Vertrages am 28. Juni 1919 de jure die nationale Unabhängigkeit Lettlands: Deutschland verpflichtet sich zum Truppenabzug und zur Anerkennung der lettischen Unabhängigkeit. Russland hatte das Baltikum zuvor im Frieden von Brest-Litowsk an das Deutsche Reich abgetreten.

Trotz der Regelungen des Versailler Vertrages müssen die Letten ihre Unabhängigkeit in einem bewaffneten Freiheitskampf (1918-1919) gegenüber der Roten Armee und deutschen Freikorps durchsetzen. Die Sowjetunion akzeptiert im Friedensvertrag von Rīga 1920 die lettische Unabhängigkeit und tritt zugleich Lettgallen an den neuen Staat ab. Lettland wird eine parlamentarische Demokratie, die Verfassung wird 1922 verabschiedet.

1921 trat Estland zusammen mit Lettland und Litauen dem Völkerbund bei. 1934 wird die Verfassung aufgehoben, Karlis Ulmanis errichtet ein autoritäres Regime, das bis zum Anschluss Lettlands an die Sowjetunion bestehen bleibt.

Zweiter Weltkrieg und Besatzung

Im August 1939 wird das Ende der unabhängigen baltischen Staaten besiegelt: Im geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Paktes teilen sich die beiden Diktatoren Osteuropa untereinander auf. Nach dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 rückt die Rote Armee 1940 "vertragsgemäß" im Baltikum und in Ostpolen ein.

Ende Oktober 1939 wurde ein Umsiedelungsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Lettland unterzeichnet, von dem etwa 49 000 Baltendeutsche betroffen waren. Die Aktion wird am 15. Dezember 1939 für abgeschlossen erklärt.

Im Juli 1940 erfolgt die formale Eingliederung in die Sowjetunion, als Lettische Sozialistische Sowjetrepublik. Zwischen 1940 und 1941 verschleppen, verhaften und töten die Sowjets 30.000 Letten mit dem Ziel, die lettische Intelligenzija zu vernichten.

Mit dem Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion besetzt die deutsche Wehrmacht Lettland. Die Folgen: Vom Juli 1941 bis August 1944 werden fast alle lettischen Juden ermordet und das Land wirtschaftlich ausgebeutet. Auch Letten beteiligen sich aktiv am Holocaust.

Im Herbst 1944 besetzt die Rote Armee Estland erneut. Weitere Säuberungen und große Deportationswellen folgen. Bis 1953 werden insgesamt 120.000 Letten deportiert, verhaftet oder getötet. Die Deportationen werden von einer Russifizierung Lettlands begleitet.

Perestroika und neue Unabhängigkeit

Mitte der 80er Jahre formiert sich, beflügelt von Glasnost und Perestroika, die lettische Unabhängigkeitsbewegung: Die Volksfront, die Nationale Unabhängigkeitsbewegung und der Bürgerkongress werden gegründet.

Mit einer spektakulären Menschenkette, in der über 2 Millionen Menschen die baltischen Hauptstädte Tallinn, Rīga und Vilnius verbanden, machen die Balten zum 50. Jahrestag des Hitler-Stalin-Paktes auf ihre Unabhängigkeitsbemühungen aufmerksam. Im Mai 1990 beschliebt der Oberste Rat der Lettischen SSR die Unabhängigkeit von der Sowjetunion.

Nach dem blutigen Angriff sowjetischer Truppen auf das lettische Innenministerium im Januar 1991 - also zu Gorbatschows Zeit - kommt das Land nicht mehr zur Ruhe. Nach dem Putsch gegen Gorbatschow erklärt Lettland im August 1991 nochmals seine Unabhängigkeit und erlangt internationale Anerkennung.

Wenig später wird die Verfassung von 1922 wieder in Kraft gesetzt. Im Januar 1994 tritt Lettland der "Partnerschaft für den Frieden" bei, die erste Hürde auf dem Weg in die NATO ist genommen. 1995 nimmt das Land Kurs auf Europa: Lettland tritt dem Europarat bei und schließt den Assoziierungsvertrag mit der EU.

Auf dem Gipfel in Helsinki 1999 beschließt die EU, Beitrittsverhandlungen mit Lettland aufzunehmen. Am 16. April 2003 unterzeichnet Lettland das Beitrittsprotokoll und ist seit dem 1. Mai 2004 EU-Mitglied. Am 29.März desselben Jahres war bereits der NATO-Beitritt erfolgt.