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Forstwirt/in

Forstwirte und -wirtinnen begründen Waldbestände, das heißt, sie gewinnen Saatgut, bearbeiten den Boden und ziehen in Baumschulen Bäumchen hoch, die sie nach einem oder mehreren Jahren in den gewachsenen Boden einpflanzen.

Forstwirte pflegen und schützen Waldbestände, indem sie zum Beispiel Gras und Wildkraut ausschneiden und Schädlinge bekämpfen

Darüber hinaus gehört es zu ihren Aufgaben, die Holzernte abzuwickeln, wobei sie Bäume fällen und das Holz entsprechend lagern.

Außerdem bauen und unterhalten sie Waldwege und Erholungseinrichtungen wie Waldspielplätze.

 

In ihrem Zuständigkeitsbereich liegt es auch, Landschaftspflegearbeiten durchzuführen und in der Wildpflege mitzuarbeiten.

Nach Anweisung, zum Beispiel des Försters oder des Waldbesitzers, führen Forstwirte und Forstwirtinnen alle praktischen Arbeiten aus, die zur Erhaltung und Nutzung des Waldes erforderlich sind.

Diese Arbeiten werden wesentlich vom Lebensrhythmus der Bäume und von der Jahreszeit bestimmt. Das Frühjahr, die so genannte Kulturzeit, ist die Hauptsaison für die Begründung der Waldbestände. Hier gewinnen Forstwirte und Forstwirtinnen Saatgut, zum Beispiel, indem sie Zapfen und Früchte pflücken und einsammeln. Sie bearbeiten den Boden in so genannten Pflanzschulen (Baumschulen) mit gärtnerischen bzw. landwirtschaftlichen Methoden: So bereiten sie etwa den Boden vor und heben Pflanzgräben aus. Anschließend säen sie aus und verschulen die aus den Sämereien erwachsenen Sämlinge, das heißt, sie setzen die Pflanzen von Hand in größere Abstände zueinander. Schließlich pflanzen sie die Bäumchen nach einer Verschulzeit von einem bis mehreren Jahren in natürlichen Boden ein.

Spätsommer, Herbst und trockene schneefreie Wintertage sind die Hauptzeiten für die Pflege und den Schutz der Waldbestände: Forstwirte und Forstwirtinnen bauen zum Beispiel Zäune, bringen Schutzvorrichtungen an den jungen

Tiere / Pflanzen Bäumen an und schützen mit chemischen Mitteln die Knospen, um Wildschäden zu verhindern. Ständig spielt daneben die vorbeugende Abwehr von Pilzen, Insekten oder schädigenden Witterungseinflüssen eine wichtige Rolle. Zu den Pflegemaßnahmen gehört es auch, Gras und Wildkraut um Jungbäume herum auszuschneiden, Windbruch (das heißt Wind- und Sturmschäden) zu beseitigen und unbenötigte Bäume zu entfernen.
Das Hauptarbeitsgebiet von Forstwirten und Forstwirtinnen ist die Holzernte, welche zumeist an keine Jahreszeit gebunden ist. Je nach Baumarten gibt es jedoch jahreszeitliche Schwerpunkte; zum Beispiel wird Laubholz vor allem im Winter gefällt. Forstwirte und Forstwirtinnen fällen die Bäume mit

Maschinen / Werkzeuge Motorsägen oder mit Äxten. Anschließend entasten sie sie, etwa mit Hilfe von Entastungsmaschinen, und zerlegen die Stämme und starken Äste in Holzsorten. Hierbei müssen sie die technologischen Eigenheiten des Holzes erkennen und Holzfehler feststellen können. Nadelbäume entrinden sie mit Stammholzentrindungsmaschinen, entweder direkt  im Freien: Außenanlagen / natürl. Umgebung im Wald oder an zentralen Aufarbeitungsplätzen und Sägewerken. Zu den Aufgaben von Forstwirten und Forstwirtinnen gehört es auch, das Holz zu lagern, zu vermessen, zu sortieren und es nach Verwendungszweck, Abmessungen und Qualitätsmerkmalen zu kennzeichnen.
Zum Transport von Arbeitskräften, Geräten und Materialien, zur Abfuhr des Holzes und zur Erschließung des Waldes für den erholungsuchenden Menschen bauen Forstwirte und Forstwirtinnen auch Wege, errichten Parkplätze, Waldsportpfade, Spielplätze und Grillhütten. Sie kümmern sich um deren Pflege und setzen sie gegebenenfalls instand. Auch Landschaftspflegearbeiten führen sie durch, etwa zur Erhaltung von Biotopen.

Darüber hinaus sind Forstwirte und Forstwirtinnen dafür verantwortlich, die für ihre Tätigkeiten eingesetzten Geräte und Maschinen zu reinigen, instand zu setzen und zu pflegen.

Aufgaben und Tätigkeiten

 

  • Durchführen von praktischen Arbeiten zum Begründen von Waldbeständen

  • Begründen von Waldbeständen, insbesondere während der Kulturzeit im Frühjahr (Saatgutgewinnung, Bearbeitung des Bodens, Aussaat der Baumsämereien, Pikieren der Sämlinge, Verpflanzen der Bäumchen)
     

  • Pflege und Schutz der Waldbestände

  • Schutz- und Pflegemaßnahmen der Bestände, zum Beispiel Durchforsten, Wertästung, Aufarbeiten von Schnee- und Windbruch, Einzäunen von Aufforstungsflächen gegen Wildverbiss, Bodendüngung (auch zur Verbesserung umweltgeschädigter Böden), Schädlingsbekämpfung

  • Abwickeln der Holzernte

  • Fällen von Bäumen, Entasten, Rücken/Transportieren/Stapeln von Baumstämmen

  • Spalten/Zersägen von Stämmen und stärkeren Ästen, Entrinden, Lagern des Holzes

  • Bau und Unterhalt von Waldwegen

  • Arbeiten zur Anlage und Erhaltung von Waldwegen (Entwässerungsarbeiten, Drainagen, Erdarbeiten wie Bodenverfestigung/Untergrundverdichtung, Begradigen, Befestigen und instand halten der Wegflächen, Entfernen von Gehölz und Pflanzen.

  • Arbeiten zur Landschaftspflege

  • Landschaftspflegerische Tätigkeiten (zum Beispiel Erhaltung von Biotopen, Heideflächen, Pflege von Gewässern)

  • Mitwirken in der Wildpflege

  • Wildpflegerische Tätigkeiten (zum Beispiel Bau von Hochsitzen und Wildfutterstellen, Anbringen von Nistkästen, Auffüllen der Futterstellen im Winter)