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Ärzte und Ärztinnen

haben die Aufgabe, die menschliche Gesundheit zu erhalten bzw. wieder herzustellen.

 

Sie untersuchen Menschen auf ihre körperliche Befindlichkeit, erheben den medizinischen Befund und stellen Diagnosen. Sie behandeln Krankheiten, beraten in Fragen von Krankheit und Gesundheit, helfen Kindern auf die Welt und begleiten Sterbende. Im Not- und Bereitschaftsdienst leisten sie Soforthilfe und führen lebenserhaltende Maßnahmen durch. Sie wirken mit in der Vorbeugung von Krankheiten und in der Rehabilitation. In Krankenhäusern und Praxen fallen Verwaltungsarbeiten an, Arbeitsabläufe sind zu organisieren und ärztliche Leistungen abzurechnen. Krankenberichte und Gutachten sind zu schreiben. Die konkreten persönlichen Arbeitsschwerpunkte hängen sehr davon ab, in welchem der vielen ärztlichen Spezialgebiete der einzelne Arzt, die einzelne Ärztin vorrangig tätig ist.

Inhalte Ablauf und Abschluss
Ausbildungsaufbau - Hochschulstudium

 

1.-4. Semester

Naturwissenschaftliche Grundlagen
Praktika in Physik, Chemie, Biologie, Physiologie, Biochemie/Molekularbiologie
Kursus der makroskopischen und mikroskopischen Anatomie
Kursus der medizinischen Soziologie und Psychologie
Seminar Physiologie, Biologie/Molekularbiologie, Anatomie
Praktika zur Einführung in die klinische Medizin, Medizinischer Terminologie, Berufsfelderkundung

Wahlfach
3 Monate Krankenpflegepraktikum
Ausbildung in erster Hilfe

 

Erster Abschnitt der ärztlichen Prüfung

5.-10. Semester
Leistungsnachweise in den Fächern:

Allgemeinmedizin, Anästhesiologie, Arbeitsmedizin/Sozialmedizin, Augenheilkunde, Chirurgie, Dermatologie/Venerologie, Frauenheilkunde/Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Humangenetik, Hygiene/Mikrobiologie/Virologie, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Klinische Chemie/Laboratoriumsdiagnostik, Neurologie, Orthopädie, Pathologie, Pharmakologie/Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Rechtsmedizin, Urologie, Wahlfach

Leistungsnachweise in den Querschnittsbereichen:

Epidemiologie/medizinische Biometrie und medizinische Informatik, Geschichte/Theorie/Ethik der Medizin, Gesundheitsökonomie/Gesundheitssystem/Öffentliche Gesundheitspflege, Infektiologie/Immunologie, Klinisch-pathologische Konferenz, Klinische Umweltmedizin, Medizin des Alterns und des alten Menschen, Notfallmedizin, Klinische Pharmakologie/Pharmakotherapie, Prävention/Gesundheitsförderung, Bildgebende Verfahren/Strahlenbehandlung/Strahlenschutz, Rehabilitation/Physikalische Medizin/Naturheilverfahren

Viermonatige Famulatur während der vorlesungsfreien Zeit

Blockpraktika: Innere Medizin, Chirurgie, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde, Allgemeinmedizin

Ärztliche Prüfung - Zweiter Abschnitt
Ab 11. Semester

Praktisches Jahr:
Je 16 Wochen Ausbildung in Innerer Medizin, in Chirurgie und in der Allgemeinmedizin oder in einem anderen klinisch-praktischen Fach

Abweichungen von diesem gesetzlich festgelegten Ausbildungsgang sind laut § 41 Approbationsordnung unter bestimmten Voraussetzungen möglich - und zwar in Form von zeitlich befristeten, landesrechtlich genehmigten Modellstudiengängen. Aktuelle Beispiele können der Datenbank KURS entnommen werden.

Ausbildungsinhalte
Praktische Übungen, Kurse und Seminare des ersten Abschnitts der ärztlichen Prüfung:

  • Naturwissenschaftliche Grundlagen der Medizin

  • Praktikum der Physiologie

  • Praktikum der Biochemie/Molekularbiologie

  • Kursus der makroskopischen Anatomie

  • Kursus der mikroskopischen Anatomie

  • Praktikum der Physik für Mediziner

  • Praktikum der Chemie für Mediziner

  • Praktikum der Biologie für Mediziner

  • Kursus der medizinischen Psychologie und Soziologie

  • Seminar Physiologie

  • Seminar Biochemie/Molekularbiologie
  • Seminar Anatomie

  • Seminar der medizinischen Psychologie und Soziologie

  • Praktikum zur Einführung in die Klinische Medizin

  • Praktikum der Berufsfelderkundung
  • Praktikum der medizinischen Terminologie

  • Wahlfach


Schriftliche Stoffgebiete des ersten Abschnitts der ärztlichen Prüfung:

  • Physik für Mediziner und Physiologie

  • Chemie für Mediziner und Biochemie/Molekularbiologie

  • Biologie für Mediziner und Anatomie

  • Grundlagen der medizinischen Psychologie und der medizinischen Soziologie


Fächer des zweiten Abschnitts der ärztlichen Prüfung:

  • Allgemeinmedizin

  • Anästhesiologie

  • Arbeitsmedizin, Sozialmedizin

  • Augenheilkunde

  • Chirurgie

  • Dermatologie, Venerologie

  • Frauenheilkunde, Geburtshilfe
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

  • Humangenetik

  • Hygiene, Mikrobiologie, Virologie

  • Innere Medizin

  • Kinderheilkunde

  • Klinische Chemie, Laboratoriumsdiagnostik

  • Neurologie

  • Orthopädie

  • Pathologie

  • Pharmakologie, Toxikologie

  • Psychiatrie und Psychotherapie

  • Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

  • Rechtsmedizin

  • Urologie

  • Wahlfach


Querschnittsbereiche des zweiten Abschnitts der ärztlichen Prüfung:

  • Epidemiologie, medizinische Biometrie und medizinische Informatik

  • Geschichte, Theorie, Ethik der Medizin

  • Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystem, Öffentliche Gesundheitspflege

  • Infektiologie, Immunologie

  • Klinisch-pathologische Konferenz

  • Klinische Umweltmedizin

  • Medizin des Alterns und des alten Menschen

  • Notfallmedizin

  • Klinische Pharmakologie/Pharmakotherapie

  • Prävention, Gesundheitsförderung

  • Bildgebende Verfahren, Strahlenbehandlung, Strahlenschutz

  • Rehabilitation, Physikalische Medizin, Naturheilverfahren


Blockpraktika:

  • Innere Medizin

  • Chirurgie

  • Kinderheilkunde

  • Frauenheilkunde

  • Allgemeinmedizin


Die Famulatur macht die Studierenden vertraut mit dem ärztlichen Wirken in Einrichtungen der ambulanten und stationären Krankenversorgung.

Eine Ausbildung in erster Hilfe und im Krankenpflegedienst ergänzen die Arztausbildung, soweit sie nicht (wie oft empfohlen wird) bereits vor Studienbeginn abgeleistet wurden.

Ausbildungsabschluss, Nachweise und Prüfungen
Ausbildungsabschluss
Erforderliche Nachweise


Zu den medizinischen Prüfungen wird nur zugelassen, wer die jeweils entsprechenden Lehrveranstaltungen regelmäßig und erfolgreich besucht und die Praktika abgeleistet hat. Art und Anzahl der vorzulegenden Nachweise sind in der Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO) im Einzelnen festgelegt.

Neben den Lehrveranstaltungs-Nachweisen (Scheinen) braucht man als Zulassungsvoraussetzung auch den Nachweis über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs, über den erfolgreich abgeleisteten Krankenpflegedienst und die Famulatur.

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums der Humanmedizin muss ein Antrag auf Approbation gestellt werden. Erst mit erteilter Approbation hat man die offizielle Erlaubnis zu einer Berufstätigkeit als Arzt/Ärztin.

Erforderliche Prüfungen

Während des Hochschulstudiums sind zwei Prüfungen abzulegen. Der erste Abschnitt der ärztlichen Prüfung nach einem Studium der Medizin von zwei Jahren und der zweite Abschnitt nach einem Studium der Medizin von vier Jahren einschließlich eines Praktischen Jahres.

Erster Abschnitt der ärztlichen Prüfung

Die Prüfung wird schriftlich und mündlich-praktisch abgelegt. Dabei ist die Prüfung der naturwissenschaftlichen und theoretischen Grundlagen in Verbindung mit klinischen Fragestellungen auf die medizinisch relevanten Ausbildungsinhalte zu konzentrieren.

Die schriftliche Prüfung findet an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt und dauert an beiden Tagen vier Stunden. Sie betrifft die folgenden Stoffgebiete:

  • Physik für Mediziner und Physiologie

  • Chemie für Mediziner und Biochemie/Molekularbiologie

  • Biologie für Mediziner und Anatomie

  • Grundlagen der Medizinische Psychologie und der Medizinischen Soziologie


Die mündlich-praktische Prüfung dauert bei maximal vier Prüflingen mindestens 45, höchstens 60 Minuten je Prüfling. Sie erfolgt in den Fächern Anatomie, Biochemie/Molekularbiologie und Physiologie.

Zweiter Abschnitt der ärztlichen Prüfung

Zum zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung wird zugelassen, wer die Leistungsnachweise der Fächer und Querschnittsbereiche laut Approbationsordnung zwischen dem ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung und dem Beginn des praktischen Jahres erbracht hat. Zusätzlich ist die regelmäßige Teilnahme an fünf Blockpraktika nachzuweisen.

Die Prüfung erfolgt schriftlich und mündlich-praktisch. In der Prüfung werden praktische Aufgaben aus den klinisch-praktischen Fächern gestellt. Einzuschließen sind dabei auch klinisch-theoretische und fächerübergreifende Fragestellungen und Fragestellungen aus Querschnittsbereichen. Der Prüfling hat fallbezogen zu zeigen, dass er die während des Studiums erworbenen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden weiß.

Die schriftliche Prüfung wird fallbezogen, insbesondere durch Fallstudien gestaltet. Prüfungsgegenstand sind die berufspraktischen Anforderungen an den Arzt, die wichtigsten Krankheitsbilder, fächerübergreifende und problemorientierte Fragestellungen. Die Prüfung findet an drei aufeinanderfolgenden Tagen statt, sie dauert jeweils fünf Stunden.

Der mündlich-praktische Teil der Prüfung bezieht sich auf patientenbezogene Fragestellungen aus der Inneren Medizin, der Chirurgie und dem Gebiet, auf dem der Prüfling seine praktische Ausbildung erfahren hat. Dabei sind dem Prüfling vor dem Prüfungstermin ein oder mehrere Patienten zuzuweisen. Hierüber hat der Prüfling einen Bericht zu erstellen, der Anamnese, Diagnose, Prognose, Behandlungsplan sowie Epikrise des Falles enthält. Die mündlich-praktische Prüfung findet an zwei Tagen statt und dauert bei maximal vier Prüflingen jeweils mindestens 45, höchstens 60 Minuten je Prüfling.

Prüfungswiederholung
Die einzelnen Teile des ersten und zweiten Abschnitts der ärztlichen Prüfung können zweimal wiederholt werden. Eine weitere Wiederholung ist auch nach erneutem Medizinstudium nicht zulässig. Ein bestandener Prüfungsabschnitt oder ein bestandener Prüfungsteil darf nicht wiederholt werden.

Prüfende Stelle
Die Prüfungen werden vor der nach Landesrecht zuständigen Stelle abgenommen.
Abschlussbezeichnung

Die Abschlussbezeichnung lautet: Arzt/Ärztin
Die Bezeichnung darf erst nach erteilter Approbation geführt werden.

Ausbildungsform
Der Studiengang Humanmedizin wird an Universitäten, Technischen Universitäten und Technischen Hochschulen angeboten. Inhalt und Ablauf des Studiums sind durch die gesetzliche Ausbildungsregelung mit einem verbindlichen Studienplan weitgehend vorgegeben und, was Art und Anzahl der Pflichtveranstaltungen angeht, bundesweit einheitlich.

Die Pflichtveranstaltungen bestehen aus Vorlesungen, praktischen Übungen und Seminaren, die durch weitere Unterrichtsformen, wie z.B. Studiengruppen, ergänzt werden.

Neben den Lehrveranstaltungen werden bereits während des Studiums praktische Ausbildungsabschnitte auf verschiedenen Krankenhausstationen, in Arztpraxen und Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens absolviert.

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums kann die staatliche Zulassung (Approbation) zur Berufsausübung als Arzt/Ärztin beantragt werden.